Tildas Tage sind streng durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern – und an schlechten Tagen auch um ihre Mutter. Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor taucht auf, der große Bruder von Ivan, den Tilda fünf Jahre zuvor verloren hat. Viktor, der – genau wie sie – immer 22 Bahnen schwimmt. Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause vollends außer Kontrolle …
Ein Film über Familie, schmerzhafte Leerstellen, über wichtige Entscheidungen und Prioritäten. Es geht um Lasten und Ungerechtigkeiten, die wir tragen und ertragen. Und um das dennoch Wunderbare im Leben. Ein Film, der trotz seiner Tragik auch leichtfüßig und sehenswert ist.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Debütroman und Bestseller von Caroline Wahl.
Drama (D 2025)
Dauer: 102 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Mia Maariel Meyer
Mit: Luna Wedler, Zoë Baier, Laura Tonke, Jannis Niewöhner usw.
- Preis mit Clubkarte: € 7,50
- VVK: € 8,50 (zzgl. VVK-Gebühr)
- Abendkassa: € 13,00
